Netzwerkpartner

Das Projekt RADIPRÄV ist aus Überlegungen im Präventionsrat für die Stadt Göttingen entstanden, gegen religiös begründete Radikalisierung ein eigenes Projekt einzurichten. Auslöser waren die in 2015 vom Präventionsteam der Polizeiinspektion Göttingen organisierten Fachtage zum Thema: „Islamismusprävention für Schulen und Jugendarbeit in Stadt und Landkreis Göttingen“. Zusammen mit der Organisation Liberal Islamischer Bund ist das Institut für angewandte Kulturforschung e.V. mit der Umsetzung dieses Vorhabens betraut worden und erhält vom Landespräventionsrat eine Förderung aus dem Bundesprogramm Demokratie Leben.

Der Präventionsrat versteht sich als ein Gremium, dessen einzelne Mitglieder als Bindeglieder zwischen dem Steuerungsgremium Präventionsrat für die Stadt Göttingen und den praxisorientierten Netzwerken fungieren und den Informationstransfer zwischen beiden Bereichen gewährleisten. Der Präventionsrat für die Stadt Göttingen besteht deshalb aus Vertreterinnen und Vertretern

  • der Stadtverwaltung Göttingen (Dezernat für Jugend, Schule und Ordnung / Fachbereich Jugend / Fachbereich Schule / Fachbereich Ordnung / Gleichstellungsbüro / Büro für Integration)
  • der Polizei Göttingen
  • der Staatsanwaltschaft Göttingen
  • der Landesschulbehörde
  • des Präventionsvereins komm.pakt e.V.
  • des Landkreises Göttingen (Kinder & Jugendbüro)

Die Jugendgerichtshilfe nimmt die Geschäftsführung für den Präventionsrat der Stadt Göttingen wahr. Ansprechpartnerin ist Andrea Kobold, Tel. 400-2265; Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Da der Präventionsrat für die Stadt Göttingen Mitglied im Landespräventionsrat Niedersachsen ist, vertritt er dort die Arbeit der Präventionsstelle gegen religiös begründete Radikalisierung mit.