„Arbeitsbedingungen in globalen Lieferketten“

Arbeitsbedingungen in globalen Lieferketten
Ein Arbeitskreis von bw ver.di und ifak

Beginn: 15. Januar 2018
Zeit: Montags 18 - 21:30 Uhr

Unsere Produktions- und Konsumwelt ist global verflochten wie nie zuvor. Wir konsumieren täglich viele Produkte, von denen wir weder Herkunft noch Herstellungsbedingungen kennen. Es herrscht große Intransparenz auf den Märkten, obwohl im digitalen Zeitalter Informationen jederzeit und überall verfügbar erscheinen. In manchen Branchen konzentriert sich Produktion und Handel auf wenige große Konzerne mit enormer Marktmacht.

Doch was steht hinter den Kulissen? Wie werden eigentlich Produkte für unsere Märkte produziert? Wie sind die Arbeitsbedingungen? Immer wieder gibt es Skandale, die Missstände aufdecken und kurzfristig für öffentliche Empörung sorgen. Nicht-Regierungsorganisationen versuchen anhand von Beispielen, die Beobachtung von Arbeitsbedingungen kontinuierlich zu betreiben und immer wieder in die Öffentlichkeit zu bringen. Und auch Gewerkschaften setzen sich per se für bessere Bedingungen für Belegschaften ein, stoßen jedoch auch an Grenzen.

In dem Arbeitskreis wollen wir uns mit bestimmten Betrieben und Produkten näher beschäftigen und die herrschenden Arbeitsbedingungen betrachten. Wir wollen diskutieren, inwiefern die Forderung nach mehr Transparenz in Lieferketten die Lage verbessern kann und was von der Umsetzung des Nationalen Aktionsplans Wirtschaft und Menschenrechte zu erwarten ist.

Ort: Entwicklungspolitisches Informationszentrum
Am Leinekanal 4
37073 Göttingen

Anmeldung und Info:
Institut für angewandte Kulturforschung e.V. (ifak), Roland Drubig, Tel. 0551/48 71 41