UTOPIEN leben- Wochenendseminar 02.12-04.12.2022

"Wir müssen die Welt nicht erobern, es reicht, sie neu zu erschaffen" - zapatistische Bewegung

Utopien Leben 1

An diesem Wochenende wollen wir uns gemeinsam der Fragen widmen, in welcher Welt wir eigentlich leben wollen und den Mut entwickeln, sie utopisch zu beantworten. In drei Einheiten erkunden wir durch theoretische, körperliche, sowie kreative Zugänge die Möglichkeiten einer gelebten Utopie. 

Mit Mascha (Konzeptwerk Neue Ökonomie) reisen wir ins Jahr 2048 und entdecken eine Zukunft, in der Bedürfnisse aller Menschen erfüllt werden und in der wir es schaffen eine lebenswerte Umwelt zu erhalten. Ganz konkret arbeiten wir heraus, wie Gerechtigkeit, Arbeit und gesellschaftliche Mitbestimmung in einer in einer utopischen Zukunft gestaltet werden kann. 

In Oskas (Theaterkollektiv) Workshop lernen wir die Methode des "Theater der Unterdrückten" von Augusto Boal näher kennen und wenden diesen künstlerischen Ansatz an, um uns mit verinnerlichten Herrschaftsmechanismen zu befassen und Ideen für unsere eigenen Utopien zu spinnen. Dabei kommen wir vom Kopf in der Körper - alles was wir benötigen ist Spaß am Spiel! (Keine theatralen Vorkenntnisse nötig). 

Zusammen mit Aymara verweben wir die Fäden des Wochenendes - und das im wahrsten Sinne des Wortes! Amayra übt eine postkoloniale feministische Kritik an westlichen Zukunftsbildern und legt den Fokus auf lateinamerikanische Visionen. In ihrem Workshop sticken, malen oder weben wir unsere Utopien in den Stoff und lassen sie damit ein Stück weit zur Wirklichkeit werden. Aymaras Workshop wird auf Englisch stattfinden, bei Bedarf organisieren wir eine Flüsterübersetzung.

Die Veranstaltung wird vom Jungen Engagement, der Programmlinie von Bildung trifft Entwicklung der Regionalbildungsstelle Nord organisiert. Die Veranstaltung ist für alle jungen (entwicklungs-)Politisch interessierten Menschen ab 18 Jahre offen. Die Veranstaltung ist kostenlos. Fahrkosten können abgerechnet werden. Mehr Infos über den Ablauf findest du hier.

Anmeldung an: Maren Schumann / Franziska Hildebrandt maren.schumann@bildung-trifft-entwicklung. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  oder über den Link: https://app.guestoo.de/public/event/2a686907-38c0-4979-8db4-4dd07cc798e5Bitte teile uns bei der Anmeldung deinen bevorzugten Ernährungsstil, Adresse, Alter und bevorzugte Ansprache mit. 

Wir freuen uns auf Dich!

Unsere neuen Beraterinnen für das Junge Engagement

DSC 0080 Moin!
Ich bin Maren und Eure Ansprechpartnerin für das Junge- Engagement in Hamburg, Bremen und Nordniedersachsen. Seit meinem Auslandsjahr in Uganda und meinem Geographie-Studium in Hamburg und Niterói (Brasilien) brenne ich für globale sozioökologische Transformationsprozesse. Ich freue mich nun mit Euch gemeinsam aktivistische, nachhaltige und kritische Projekte umzusetzen und die Veränderung zu leben! Ich freue mich auf spannende Bildungsveranstaltungen und kreative Projekte mit Euch. Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!e

 IchMoin!
Ich bin Franziska und Eure Ansprechpartnerin für die Region Niedersachsen, Nord- und Mittelhessen. Während meines Studiums der Internationalen Beziehungen habe ich ein Auslandssemster in Ecuador gemacht. Tief beeindruckt hat mich der Nachdruck, mit dem besonders indigene Frauen für ihre Rechte, die Natur und ein gutes Leben für Alle einstehen. Seit dem lassen ich die Themen Klimagerechtigkeit und Feminismus nicht mehr los. Jetzt bin ich gespannt darauf, zusammen mit euch kritische, wagemutige, ernste oder kreative Projekte für eine globale Transformation umzusetzen! E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Anträge beim Jungen Engagement stellen

Take Action - Wie Ihre einen Antrag beim JE stellen könnt. 

take actionIhr engagiert Euch für eine nachhaltige und gerechte Welt? Und habt eine tolle Idee für eine entwicklungspolitische Aktion oder Veranstaltung? 

Dann könnt Ihr bei Eurer Regionalen Bildungsstelle von BtE einen Finanzierungszuschuss bis zu 200 Euro beantragen!

Wichtig ist, dass Ihr Euch - bevor ihr plant und Geld ausgebt - mit uns in Verbindung setzt, um die notwendigen Voraussetzungen zu besprechen und um die Veranstaltung genehmigen zu lassen. Dies hängt von Euren Veranstaltungsinhalten, aber auch von unseren Finanzmitteln ab. Damit wir Euer Vorhaben finanziell unterstützen können, müsst Ihr einen Antrag stellen. Bitte beachtet, dass wir ab 2021 neue Formulare benutzen, die wir für Euch hier verlinkt haben. Im Leitfaden zur Projektfinanzierung findet Ihr eine detaillierte Step-by-Step Anleitung.

  • Leitfaden zur Projektfinanzierung
  • Antragsformular
  • Abrechnungsformular

    Bevor Ihr den Antrag einreicht, stehen wir Euch gerne für jegliche Rückfragen und Beratung zur Verfügung. Um den Antrag einzureichen, schicke bitte den Antrag vorerst an Deine Beraterin Maren Schumann (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) für Hamburg, Nordniedersachsen und Bremen oder Franziska Hildebrandt (franziska.hildebrandt@bildung-trifft-entwicklung.de) für Südniedersachsen und Nordhessen.
    Maren und Franziska überprüfen die Vollständigkeit des Antrags und geben Dir/Euch notfalls Tipps zur Finalisierung des Antrags.

    Nach der Annahme des Förderungsantrages bleibt Maren/Franziska mit Dir/Euch im Kontakt für die Abrechnung. 

Du möchtest gerne Deine Aktion fördern lassen, wohnst aber gar nicht in unserer Projektregion? 
Hier kannst Du Deine*n Berater*in für deine Region finden und direkt kontaktieren. 

Wir freuen uns auf Deine Aktion! 

Bildungsarbeit mitdenken- Achtsam im Ehrenamt!

In Kooperation mit dem IJGD Hamburg, veranstalten wir einen Tagesworkshop zum Thema "Achtsam in Ehrenamt".
Wir laden euch ❤️-lich am 1.10. in das Haus Esche in Altona ein. Es werden vier Workshops mit den Themen: Gewaltfreie Kommunikation, Awarenesskonzepte in der Bildungs-/Veranstaltungsarbeit, Tanz- und Körperarbeit sowie einen zu Geschlechtsidentitäten stattfinden. Da zwei immer parallel laufen, könnt ihr euch zwei davon aussuchen.
Wir treffen uns um 9.30 in Altona, mit einer Mittagspause geht das Tagesseminar bis 18Uhr.

Wir freuen uns auf Eure Anmeldungen und einen spannenden Tag.
Anmeldung: www.connect-ju.org

P.S.: Ob du ehrenamtlich arbeitest, dich politisch engagierst oder einfach Lust hast zu lernen - Du bist herzlich willkommen.

 

Gewaltfreie Kommunikation: Bei der Gewaltreien Kommunikation handelt es sich um einen einfachen, praktischen und wirkungsvollen Ansatz, der hilft, sich selbst und andere besser zu verstehen, zufriedenstellende Beziehungen herzustellen und bewusste Entscheidungen zu treffen. Workshopleitung: Ute Faber www.ute-faber.de

Awarenesskonzepte in der Bildungs-/ Veranstaltungsarbeit: Awareness ist ein Konzept der Wahrnehmung und Achtung individueller Grenzen. Überall da, wo Menschen zusammen kommen, passieren auch Formen von Gewalt und Diskriminierungen. In diesem Workshop werden Methoden vorgestellt, wie gemeinsam dafür Verantwortung übernommen werden kann, damit sich möglichst alle auf Veranstaltungen und in Gruppen wohl(er) fühlen können. Workshopleitung: Kerse (sie/ihr)

Tanz und Körperarbeit: In diesem Workshop wollen wir uns ganz unserem Körper, unseren Bewegungen und Wahrnehmungen hingeben. Durch verschiedene Theater- und Tanzpädagogische Methoden und Übungen lernen wir uns und unser Miteinander kennen. So können wir neue Formen des Austausches, der Kommunikation und auch der Diskussion entdecken und ausprobieren. Gleichzeitig bietet der Workshop einen Raum, die eigene Wahrnehmung zu sich selbst und anderen zu reflektieren. Workshopleitung: Laura Elisa www.lauraelisa.de

Geschlechtsidentitäten: In dem Workshop werden Dir theoretische Grundlagen zu Machtstrukturen vermittelt und Du bekommst eine Einführung in die Queer Theory. Hierbei werden cis-normative Strukturen hinterfragt. Gemeinsam schaffen wir Diskussionsräume für die grundlegende Auseinandersetzung mit dem Thema. Du bekommst theoretische Impulse und praktische Bezüge für Dein Ehrenamt. Workshopleitung: Annka Löffler, Ehrenamtliche

Der Workshoptag findet in den wunderschönen Räumlichkeiten der ESCHE, Jugendkunsthaus in Hamburg Altona, statt. Hier gibt es sowohl Platz für große und kleine Gruppenarbeiten als auch viel Raum für Bewegung und Austausch. Für Snacks und Getränke ist gesorgt.

Werkstatt: Gesellschaftsliebe

Gesellschaftsliebe1.pngWie sähe eine resiliente Gesellschaft aus, die Liebe und Mitgefühl alsWie sähe eine  resiliente Gesellschaft aus, die Liebe und Mitgefühl alsGrundprinziplehrt und lebt? 
Ist Liebe etwas, das wir lernen und organisieren können?
Wie kann Liebe zu einer gesellschaftlichen, nachhaltigen undregenerativen Transformation  beitragen?

Das Institut für Gesellschaftsliebe lädt gemeinsam mit dem Jungen Engagementvon Bildung  trifft Entwicklung (BtE) zu einer kreativen Werkstatt ein: ein Experimentier- und Lernraum für  alle, die an innerer und äußerer Transformationinteressiert sind. Ausgehend von einem  humanistischen Menschenbild erforschenund erproben wir kreative, körper- und  dialogorientierte Konzepte und Prototypenfür eine sozial-ökologische Transformation  entlang der UN-Nachhaltigkeitsziele.

Wann? 02.09.2022 von 10Uhr- bis 17.30Uhr
Wo? Lernort Kulturkapelle, Wilhelmsburger Inselpark in Hamburg.

Die Werkstatt richtet sich an alle (entwicklungs-)politisch interessierte Menschenzwischen 16 und 27 Jahren.
Für Getränke und Verpflegung am Mittag wird gesorgt.
Die Teilnahme ist kostenlos.
Anmeldung unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. oder über den folgenden Link: Werkstatt: Gesellschaftsliebe • Gästemanagement • Einfach, Kostenlos und DSGVO konform (guestoo.de) 

Wir freuen uns auf Euch! 

Euer JE 

 

Workshop: CHANGE YOUR SHOES

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Gerben, schneiden, nähen, kleben: Wir alle wissen, dass Schuhe nicht auf Bäumen wachsen. Doch egal ob Sneakerfan, Highheel-Fashionista, Sicherheitsschuh-spezialist*in oder Shoppingmuffel: Spontane Impulskäufe machen mittlerweile fast die Hälfte aller Schuhkäufe aus! Im Europavergleich sind die Deutschen Spitzenreiter beim Schuhkauf: 2018 lagen die Pro-Kopf-Ausgaben bei durchschnittlich 349,72 €. Das sind rund fünf Paar Schuhe pro Person und Jahr. Gleichzeitig wissen wir kaum etwas über die Produktion unserer Schuhe. Dennoch sind Arbeit ohne Arbeitsvertrag, Leiharbeit, unangekündigte bzw. schlecht oder nicht-bezahlte Überstunden besonders in der Schuh- und Lederproduktion in Indien, Bangladesch und Pakistan an der Tagesordnung. Der hohe Einsatz giftiger Chemikalien bei der Herstellung des Leders gefährdet die Gesundheit der Arbeiter*innen und zerstört die Umwelt. Hinzu kommt ein starker Preiskampf: Die Produktionsländer – auch in Europa – unterbieten sich bei den Löhnen und Arbeitsbedingungen gegenseitig, um Unternehmen Anreize zu bieten – auf Kosten der Arbeiter*innen. Allein in Indien sind eine Million Menschen direkt in der Schuhindustrie und über 2,5 Millionen Menschen in der gesamten Lederindustrie beschäftigt.

Wir stehen – im wahrsten Sinne des Wortes – auf ihrer tagtäglichen Arbeit.

Für die Ziele Nachhaltiger Entwicklung in der Agenda 2030 (den sogenannten SDGs) der Vereinten Nationen, sind Schuharbeiter*innen weltweit ein Schlüssel zu Armutsbekämpfung (Ziel 1), Geschlechtergleichheit (Ziel 5), menschenwürdiger Arbeit (Ziel 8) & nachhaltigen Konsum- und Produktions-strukturen (Ziel 12).

Wie können wir also nachhaltigere Wege des Konsums finden und uns mit Menschen des Globalen Südens solidarisieren? Finden wir gemeinsame Antworten darauf in unserem Workshop!

Du möchtest teilnehmen?

Anmeldung bis zum 3.6.2022 bei Monika Gerz, Karl Kübel Stiftung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Bitte beachtet: Die Anmeldung ist verbindlich, denn wir möchten euch zur Begleitung des Workshops einen ‚Schuhkarton‘ mit Infos und einer kleinen Überraschung zuschicken. Daher nennt uns bei der Anmeldung unbedingt eure Postadresse. Der Link zur kostenfreien Veranstaltung wird kurz vorher verschickt. Teilnehmer*innen-Zahl: 25 Personen

Wir freuen uns auf Euch! 
Monika & Kirsten von der Karl Kübel Stiftung, Lena vom INKOTA-netzwerk & Maren vom Jungen Engagement

Klimawende von Unten

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 Wir haben einen Online Workshop für euch geplant!

Wir freuen uns sehr euch am Montag den 15.11.2021 um 18.30 Uhr begrüßen zu dürfen um gemeinsam mit Hennig vom Umweltinstitut über klimapolitische Kampagnenarbeit und demokratische Prozesse zu sprechen! Siehe mehr in den Bildern. 
Wie könnt Ihr euch anmelden? https://app.guestoo.de/public/event/828a11dc-5bbe-411e-9137-e4148c6af4da

oder schreibt uns eine Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! & Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 
Dann bekommt ihr die Zoom- Zugangsdaten. 
Wir freuen uns auf Euch & wenn Ihr diesen Workshop teilt!

Bericht vom Aktivistischen Stammtisch vom Jungen Engagement

Bild JE AktivistischerStammtisch17062021Was für ein aktivistischer Stammtisch! Wir freuen uns sehr, dass Johanna Zabel von Klimadelegation e.V. uns bei unserem letzten Stammtisch am 17.06.2021 einen super spannenden Einblick in die Internationale Klimapolitik gegeben hat. In einem simulationsbasierten Rollenspiel der UN-Klimaverhandlungen sind 20 Teilnehmer_innen in die Rollen unterschiedlicher Nationen geschlüpft. Durch lebhafte Diskussionen und Verhandlungen haben wir versucht die Treibhausgasemissionen der einzelnen Länder soweit zu reduzieren, sodass das Pariser Klimaziel – und damit eine Temperaturanstieg bis 2100 auf unter 2 Grad Celsius – erreicht wird.

 

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JE Aktionsförderung: "Wohin mit Blumenbachs Erbe?"

Blumenbachs Erbe 2021Podiumsdiskussion: "Wohin mit Blumenbachs Erbe?"

Die Göttinger Basisgruppe Umweltwissenschaften richtet das Scheinwerferlicht der Aufmerksamkeit auf Blumenbachs Erbe in Göttingen und ihrem Umgang.

Hintergrund? Im Jahre 2005 wurde das Göttinger zoologische Institut nach Johann Friedrich Blumenbach benannt, der als "Vater der Anthropologie" angesehen wird. Letztes Jahr im Zuge der Black Lives Matter Proteste wurde die Büste Blumenbachs an der Universität umgestürzt. 

Referent*innen waren: Malin Wilckens (Historikerin), Sven Bradler und Christoph Bleidorn (Blumenbach-Insitut für Zoologie und Anthropologie), Thiago Pinto Barbosa (Kulturanthropologe), Gerhard Lauer (Blumenbach Online) und Tahir Della (Initiative Schwarze Deutsche), moderiert von Johanna Strunge (Forschungskolleg "Wissen | Ausstellen"). 

Lieben Dank für Euer Engagement und Euer Unbequem-Sein! Wir freuen uns, dass wir Euch finanziell unterstützen durfen. 

Be Critical! Stay Active!

Postkarte JE groß

Aktionen auf die Straße bringen, sozialen Wandel gestalten ... garnicht mal so einfach. Mit unserer Programmlinie des Junges Engagements wollen wir engagierte Menschen durch Weiterbildungsangebote und Finanzierungszuschüsse unterstützen. 

Du hast Fragen, Anregungen, Wünsche?

Dann schreibe uns eine Mail - wir freuen uns! Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

JE Aktionsförderung: "Klimagerechtigkeit made in Kassel"

Daria Mundt VeranstaltungWas für eine Aktionspower! Wir freuen uns sehr, dass wir die folgende Online-Podiumsdiskussion im Staatstheater Kassel finanziell supporten durften: 

Klimagerechtigkeit made in Kassel – Wie Klimakrise, Ungleichheiten und Rassismus zusammenhängen

Worum ging es genau? Daria berichtet: 

"Die Veranstaltung fand als 4. Kasseler Klimagespräch statt (Kooperation des Staatstheater Kassels mit den Scientists for Future Kassel). Nach einer theoretischen Einführung in das Thema Klimagerechtigkeit durch Prof. Franziska Müller (Universität Hamburg, Schwerpunkt Globale Klimapolitik), ging der Abend in einen interaktiven Teil über, in dem die ca. 100 Zuschauer*innen ihr eigenes Wissen testen konnten...

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JE Online-Workshop "Und täglich grüßt... die globale Lieferkette"

Titelbild Globale LieferkettenEine Lieferkettengesetz soll Umwelt und Menschenrechte schützen – Rückblick auf unseren Workshop zu globalen Lieferketten am 17. April

Am letzten Samstag (17. April) kamen 23 Aktive des Jungen Engagements zum Workshop „Und täglich grüßt… die globale Lieferkette“ zusammen. Mit viel Eifer und Motivation diskutierten wir gemeinsam mit der Referentin Susanne Steuber über die tiefen globalen Verflechtungen unserer Wirtschaft und stellten fest:

Fast jedes Produkt unseres täglichen Bedarfs ist viele Kilometer um den Globus gereist und auf Arbeit und Ressourcen aus anderen Ländern angewiesen.

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JE Aktionsförderung: Foodsharing-Sticker

Foodsharing Fulda StickeraktionIhr habt Lust auf eine Aktion, aber Euch fehlt die Inspiration? 

In 2020 hatten wir spannende Projektanträge, aus denen auch in Corona-Zeiten tolle Aktionen geworden sind!

Ein Beispiel zeigen wir Euch hier: Selbstdesignte-Sticker für die Foodsharing-Initiative

Warum Sticker? Lukas schreibt uns:

„In einer Überflussgesellschaft, wie wir sie in Deutschland erleben, steht Lebensmittelverschwendung - aufgrund der Devise frischer Lebensmittel bis 3 Minuten vor Ladenschluss – leider an der Tagesordnung. Allein in Deutschland werden Schätzungen zufolge ca. 11 Millionen Tonnen Lebensmittel jährlich weggeworfen. Hierbei handelt es sich sehr oft um äußerst genießbare Produkte, für welche sowohl wertvolle natürliche Ressourcen als auch menschliche Ressourcen in Form von Arbeitskraft in großer Menge verschwendet werden. Mit den vom „Jungen Engagement“ finanzierten Stickern möchten wir Menschen in Deutschland öffentlichkeitswirksam für dieses Thema sensibilisieren und auf die deutschlandweite Foodsharing Initiative hinweisen, welche sich für die Rettung ansonsten-weggeworfener Lebensmittel engagiert.“

Junges Engagment Online-Seminar

India Respect your motherAuf postkolonialen Spuren ... Klimagerechtigkeit & andere Narrative

“Until the lion learns how to write, every story will glorify the hunter.” - J. Nozipo Maraire

Narrative erklären uns die Welt. Oft reflektieren wir aber nicht, woher sie kommen und warum bestimmte Narrative den gesellschaftlichen Diskurs dominieren. Postkoloniale Theorien helfen uns, genau diese Diskurse aufzubrechen. Doch wie lassen sie sich diese konkret anwenden, z.B. beim Thema Klimagerechtigkeit? 

Am Samstag den 12. Dezember 2020 hatten wir mit unserer Referentin Johanna Kocks ein tolles Online-Seminar. Wir lernten die Grundkonzepte postkolonialer Theorien kennen, diskutierten Zusammenhänge zwischen Postkolonialismus und Klimakrise und wendeten unser neu-gewonnenes Wissen auf Fallbeispiele an. 

Ein super Abschluss-Online-Seminar für das Jahr 2020! 

Rückblick auf unser JE-Seminar zu Steinkohle und Ernährungssouveränität

BildSeminarankündigungJERBSNordWir haben Präsenzseminare ordentlich vermisst… Umso besser, dass wir vom 04. – 05.09.2020 ein Seminar in Hosüne (Nähe Oldenburg) zum Thema „Auf postkolonialen Spuren – Steinkohle & Ernährungssouveränität“ veranstalten durften!

Thematisch standen Klimagerechtigkeit und postkoloniale Kontinuitäten im Mittelpunkt. Wir fragten uns: Was bedeutet Klimagerechtigkeit überhaupt? Wie wirkt sich die imperiale Lebensweise im Globalen Norden auf die Lebensbedingungen im Globalen Süden aus? Wie können wir im Alltag eine nachhaltige und gerechte Landwirtschaft unterstützen? Und… was hat der Abbau von kolumbianischer Steinkohle eigentlich mit mir zu tun?

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