Die Stadt in Zeiten von Corona

 

Ein Arbeitskreis von bw ver.di und ifak

Beginn: 07. Februar 2022
Zeit: montags 18 – 21.30 Uhr (nicht in den Ferien und an Feiertagen)

Lernziel:
Die Stadt in Zeiten von Corona – wir alle haben die leeren Städte im Zeichen von Shutdowns und Ausgangsbeschränkungen genauso vor Augen wie leerstehende Geschäfte und verwaiste Spielplätze und Parks. Aber das „Sterben“ der Innenstädte mit ihren zum Teil unbezahlbaren Geschäftsmieten, die Einkaufsmalls am Stadtrand und die Kämpfe um autofreie Bewegungsmöglichkeiten und menschliche Aufenthaltsorte ohne Verkehr sind Bereiche, die längst nicht ausreichend verhandelt werden. Segregation oder Slumbildung, Kämpfe um bezahlbares menschenwürdiges Wohnen: All diese Verwerfungen sind durch die Pandemie deutlicher und schärfer zu Tage getreten, Antworten werden gesucht. Die Wohnungsmisere und Debatten über Bauverdichtung und Verkehrsvermeidung, Klimawandel und Resilienz gegen menschengemachte Naturkatastrophen all diese Themen sollen so verhandelt werden. Was ist eine Stadt, wie kann sie für die Zukunft die Funktionen auf positive Weise erfüllen? Ein hilfreicher Blick in Geschichte, Stadtentwicklung, andere Kulturkreise und Lösungsversuche für gutes Stadtleben, soll die Teilnehmer zu Partizipation und Mitsprache beim Gestalten zukünftigen Stadt ermutigen. Im Arbeitskreis werden kritische Entwicklungen betrachtet, positive Beispiele diskutiert und Raum für Visionen und Ideen gegeben.

Zielgruppe:
Offen für Interessierte, MultiplikatorInnen, Mitglieder von entwicklungs- und umweltpolitischen Aktionsgruppen.

Methoden:
Lehrgespräch, Diskussionen, Arbeit mit Texten und Materialien

Ort:
Entwicklungspolitisches Informationszentrum
Am Leinekanal 4
37073 Göttingen

Anmeldung und Info:
Institut für angewandte Kulturforschung e.V. (ifak), Bernadette Tusch, Tel. 0551/48 71 41